Zum Hauptinhalt springen

Berichte

Auf den König des Maderanertals- Gross Düssi

Freitag, 17 Juli 2026. | Berichte

Auf den König des Maderanertals- Gross Düssi

Das Maderanertal ist außerhalb der Schweiz nicht sonderlich bekannt. Zu Unrecht, denn das wildromantische Tal ist wahrhaftig eine Perle unter den Schweizer Bergtälern und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Wanderer und Bergsteiger mit einem halben Dutzend Hütten. In eine davon, die kleine und gemütliche Hinterbalmhütte, hatten uns für zwei Nächte eingebucht. Der lange Zustieg zur Hütte durch das Maderanertal könnte eigentlich mit dem Mountainbike verkürzt werden, aber das Tal begeisterte uns Wanderer bereits ab dem ersten Kilometer. Es bietet eine grandiose Fauna, zahlreiche Wasserfälle und wunderschöne Ausblicke auf die angrenzenden Berge. Der Gross Düssi ist dabei die imposante Berggestalt am Ende des Tals. Trotz des abwechslungsreichen Weges und viel Schatten waren wir nach einigen Höhenmetern bei der Hitze doch sichtlich froh, die Hinterbalmhütte erreicht zu haben. Die Hüttenwirtin Claudia begrüßte uns freundlich und empfahl uns einen romantischen Badesee eine halbe Stunde entfernt. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und machten uns gleich mit Handtuch ausgerüstet auf den Weg zum idyllischen Bergsee, wo wir mit Blick auf das grandiose Panorama schwammen. Das Vier Gänge Menü in der winzigen Gaststube mit Holzherd rundete den Tag ab. Früh am Morgen ging es am nächsten Tag los hinauf zum Gross Düssi. Anfangs noch wolkig, bestiegen wir bei angenehmen Temperaturen den Gross Düssi über die Westflanke. Pünktlich bei Erreichen des Gipfels präsentierte sich dann fast wolkenlos das überwältigende Panorama auf die umliegenden Gletscher. Wir legten eine längere Pause ein und genossen die Aussicht, bevor wir uns an den langen und teilweise etwas zähen Abstieg über den Chli Düssi, hinab zum Tschingelseeli und zurück zur Hinterbalmhütte machten. Das Tschingelseeli liegt wunderschön, ist aber zu kalt zum Baden und so wurden nur die heißen Füße gekühlt. Zu unserem Glück streifte uns erst gegen Ende der Tour ein kleines Gewitter und zurück an der Hütte schien schon wieder die Sonne. An diesem Tag war die Hütte mit 32 Gästen voll belegt und Claudia hatte alle Hände voll zu tun, uns auf ihrem Holzherd zu bekochen, was ihr wiederum sehr gut gelang. Nach einer erholsamen Nacht – und diesmal nicht zu frühem Aufstehen - machten wir uns wieder an den Abstieg und genossen zum letzten Mal die herrliche Natur des Maderanertals. Nach der Tour sind wir uns einig, die Schweiz bietet wunderschöne Landschaften und wir kommen wieder.

Hauptversammlung der DAV-Sektion Pfullendorf im April 2026

Dienstag, 12 Mai 2026. | Berichte

Hauptversammlung der DAV-Sektion Pfullendorf im April 2026

Bei der Jahreshauptversammlung der DAV-Sektion Pfullendorf im April im Dienstleistungszentrum in Pfullendorf waren der Saal gefüllt. Oliver Schraut trug als 1. Vorsitzender einen ausführlichen Geschäftsbericht zum abgelaufenen Vereinsjahr vor, der auch die Berichte der einzelnen Abteilungen beinhaltete. Die Mitgliederzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter erhöht. Die geplanten Sommertouren konnten nahezu alle durchgeführt werden und hatten einen regen Zulauf. Die Durchführung von Wintertouren waren wegen Schneemangels schwierig, in Pfullendorf war Langlauf nicht möglich. Die Finanzlage des Vereins, die die neue Schatzmeisterin Anne Wildbrett in ihrem Kassenbericht darstellte, ist solide. Die Kassenprüfer bescheinigten ihr eine vorbildliche Kassenführung und dankten für die geleistete Arbeit, die anspruchsvoll und sehr zeitaufwendig ist. Michael Zoller führte die Entlastung der gesamten Vorstandschaft durch, die von der Mitgliederversammlung einstimmig erfolgte. Bei den anstehenden Wahlen wurden Oliver Schraut als 1. Vorsitzender und Stefanie Seeger als Schriftführerin einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Renate Reitinger wurde für die Mitgliederverwaltung und Heiko Rauser als Spartenleiter Hochtouren für 1 Jahr gewählt. Der von der Kassiererin vorgestellte Haushaltsplanentwurf 2026 für die Sektion und für das Haus Don Bosco in Au wurde ebenfalls von der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen. Im Anschluss erfolgten Ehrungen. Oliver Schraut konnte 52 Mitglieder für 25-, 40- und 50-jährige DAV-Mitgliedschaft ehren und den Anwesenden Urkunden, Ehrenzeichen und Präsente überreichen.

DAV-Wanderung am 1. Mai zum Hohenbodman und dem Aachtobel

Samstag, 09 Mai 2026. | Berichte

DAV-Wanderung am 1. Mai zum Hohenbodman und dem Aachtobel

23 Wanderer nahmen an der traditionellen jährlichen Maiwanderung im Oberen Linzgau teil. Karl Michelberger von der DAV-Sektion Pfullendorf begleitete die Tour am 1. Mai. Von Taisersdorf aus führte die Route zunächst Richtung Owingen zur Gedenkstätte des Flugzeugabsturzes bei Überlingen. Anschließend ging es weiter zum Aussichtsturm Hohenbodman wo ein Halt für eine Mittagspause eingelegt wurde. Danach ging es zum Aachtobel, der in Richtung Schönach nahezu komplett durchwandert wurde, bevor es wieder zum Ausgangsort ging. Nach gut 4 Stunden und knapp 12 Km Wanderstrecke mit 280 Hm bei strahlendem Sonnenschein ging es mit bleibenden Erinnerungen wieder zurück nach Pfullendorf, wo abschließend noch eine gemütliche Rast in einer Gartenwirtschaft gemacht wurde.

Erfolgreiches DAV-Schindertürle

Mittwoch, 29 April 2026. | Berichte

Erfolgreiches DAV-Schindertürle

Die diesjährige, augenzwinkernd als Schindertürle betitelte, Schindertour führte die 13 Teilnehmer der DAV-Sektion Pfullendorf über „nur“ 36 km und 770 hm bei idealem Wetter ins wunderschöne Donautal. Nach dem frühen Treffen in Sigmaringen am Bahnhof, ging es mit dem Zug zunächst entspannt nach Beuron. Südlich der Donau führte der Weg die ersten 10 km an der Petershöhle vorbei über den Leibertinger Tobel, Aussichtspunkt Wagenburg bis zur Kaffeepause mit Laugengebäck und Kuchen. Nach der Stärkung wurden weitere 11 km bis zur Mittagspause im Käppelerhof zurückgelegt. Hier waren die meisten Höhenmeter bereits geschafft und nach weiteren 14 km über Gutenstein, Dietfurt und die Teufelsbrücke bei Inzigkofen kam die Gruppe wieder bei ihrem Ausgangspunkt in Sigmaringen an. Eine tolle Leistung aller Teilnehmer! Highlight der Wanderung war sicher das tolle Wetter, das schöne Donautal und die Kuchenüberraschung. Alle sind gespannt auf die nächste Schindertour.

Abenteuer am Augsburger Höhenweg: DAV Pfullendorf meistert viertägige Alpenexpedition

Mittwoch, 17 September 2025. | Berichte

Abenteuer am Augsburger Höhenweg: DAV Pfullendorf meistert viertägige Alpenexpedition

Ende August brachen neun Wanderer des Deutschen Alpenvereins Pfullendorf zu einer anspruchsvollen viertägigen Tour im Stanzertal rund um den Augsburger Höhenweg auf. Die Gruppe absolvierte dabei mehr als 40 Kilometer Wegstrecke, sammelte über 4.400 Höhenmeter und bewältigte steile Grate, felsige Pfade und spektakuläre Gipfelpanoramen. Los ging es mit dem Zustieg von Grins zur Augsburger Hütte. Schon am ersten Tag sammelten die Teilnehmer fast 1.900 Höhenmeter – eine erste Bewährungsprobe. Trotz kühler Temperaturen und vorbeiziehender Wolken erreichte die Gruppe glücklich den Gipfel des Gatschkopfs. Der Abstieg fiel allen Wanderern leicht, freute man sich doch auf den bereits bekannt netten Empfang mit einer Runde Schnaps der auch sonst überaus engagierten Hüttenwirte auf der Augsburger Hütte. Tourenleiter Heiko Rauser zog Bilanz: „Die Nebelschwaden haben die Szenerie geheimnisvoll gemacht, aber nicht unsere Motivation getrübt.“ Am Abend stärkten sich die Wanderer bei regionalen Spezialitäten und tauschten Erlebnisse aus, ehe alle müde, aber zufrieden schlafen gingen. Bei strahlendem Himmel und über den Wolken startete der zweite Tag früh um 6 Uhr. Der Höhenweg führte über schmale Felsbänder und teils luftige Grate, für die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unabdingbar waren. Immer wieder öffneten sich atemberaubende Ausblicke in die Lechtaler Alpen, das Verwall und das weit unten liegende Tal. Nach rund zehn Stunden reiner Gehzeit erreichten die Wanderer erschöpft, aber glücklich die Ansbacher Hütte. „Ein solcher Tag fordert eine hohe Ausdauer und Konzentration, doch das Gipfelglück entschädigt für jede Anstrengung“, waren sich die Teilnehmer einig. Frisch gestärkt und ausgeruht stand am dritten Tag das Besteigen der Feuerspitze oder der Wetterspitze, je nach Wahl, auf dem Programm. Der Aufstieg auf die Wetterspitze erfolgte teilweise über loses Geröll, der eine gute Orientierung und Schwindelfreiheit verlangte. Oben wurden die Wanderer mit einem tollen Rundumblick bis hin zu den Ötztaler Alpen belohnt. Der Ausblick von der Feuerspitze war nicht minder beeindruckend. Am letzten Tag hieß es Abschied nehmen von der Hochgebirgsluft. Über ausgetretene Steige führte der Rückweg mit 1.300 Höhenmetern bergab ins Tal, von dort aus die Gruppe mit dem Bus und anschließend noch einige Höhenmeter die Strecke zum Parkplatz in Grins meisterte. Trotz müder Beine herrschte gute Stimmung auf der Heimfahrt nach Pfullendorf und Vorfreude auf die nächste Bergtour.

[12 3 4 5  >>  
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.