Zum Hauptinhalt springen

Berichte

Hauptversammlung der DAV-Sektion Pfullendorf im April 2026

Dienstag, 12 Mai 2026. | Berichte

Hauptversammlung der DAV-Sektion Pfullendorf im April 2026

Bei der Jahreshauptversammlung der DAV-Sektion Pfullendorf im April im Dienstleistungszentrum in Pfullendorf waren der Saal gefüllt. Oliver Schraut trug als 1. Vorsitzender einen ausführlichen Geschäftsbericht zum abgelaufenen Vereinsjahr vor, der auch die Berichte der einzelnen Abteilungen beinhaltete. Die Mitgliederzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter erhöht. Die geplanten Sommertouren konnten nahezu alle durchgeführt werden und hatten einen regen Zulauf. Die Durchführung von Wintertouren waren wegen Schneemangels schwierig, in Pfullendorf war Langlauf nicht möglich. Die Finanzlage des Vereins, die die neue Schatzmeisterin Anne Wildbrett in ihrem Kassenbericht darstellte, ist solide. Die Kassenprüfer bescheinigten ihr eine vorbildliche Kassenführung und dankten für die geleistete Arbeit, die anspruchsvoll und sehr zeitaufwendig ist. Michael Zoller führte die Entlastung der gesamten Vorstandschaft durch, die von der Mitgliederversammlung einstimmig erfolgte. Bei den anstehenden Wahlen wurden Oliver Schraut als 1. Vorsitzender und Stefanie Seeger als Schriftführerin einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Renate Reitinger wurde für die Mitgliederverwaltung und Heiko Rauser als Spartenleiter Hochtouren für 1 Jahr gewählt. Der von der Kassiererin vorgestellte Haushaltsplanentwurf 2026 für die Sektion und für das Haus Don Bosco in Au wurde ebenfalls von der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen. Im Anschluss erfolgten Ehrungen. Oliver Schraut konnte 52 Mitglieder für 25-, 40- und 50-jährige DAV-Mitgliedschaft ehren und den Anwesenden Urkunden, Ehrenzeichen und Präsente überreichen.

DAV-Wanderung am 1. Mai zum Hohenbodman und dem Aachtobel

Samstag, 09 Mai 2026. | Berichte

DAV-Wanderung am 1. Mai zum Hohenbodman und dem Aachtobel

23 Wanderer nahmen an der traditionellen jährlichen Maiwanderung im Oberen Linzgau teil. Karl Michelberger von der DAV-Sektion Pfullendorf begleitete die Tour am 1. Mai. Von Taisersdorf aus führte die Route zunächst Richtung Owingen zur Gedenkstätte des Flugzeugabsturzes bei Überlingen. Anschließend ging es weiter zum Aussichtsturm Hohenbodman wo ein Halt für eine Mittagspause eingelegt wurde. Danach ging es zum Aachtobel, der in Richtung Schönach nahezu komplett durchwandert wurde, bevor es wieder zum Ausgangsort ging. Nach gut 4 Stunden und knapp 12 Km Wanderstrecke mit 280 Hm bei strahlendem Sonnenschein ging es mit bleibenden Erinnerungen wieder zurück nach Pfullendorf, wo abschließend noch eine gemütliche Rast in einer Gartenwirtschaft gemacht wurde.

Erfolgreiches DAV-Schindertürle

Mittwoch, 29 April 2026. | Berichte

Erfolgreiches DAV-Schindertürle

Die diesjährige, augenzwinkernd als Schindertürle betitelte, Schindertour führte die 13 Teilnehmer der DAV-Sektion Pfullendorf über „nur“ 36 km und 770 hm bei idealem Wetter ins wunderschöne Donautal. Nach dem frühen Treffen in Sigmaringen am Bahnhof, ging es mit dem Zug zunächst entspannt nach Beuron. Südlich der Donau führte der Weg die ersten 10 km an der Petershöhle vorbei über den Leibertinger Tobel, Aussichtspunkt Wagenburg bis zur Kaffeepause mit Laugengebäck und Kuchen. Nach der Stärkung wurden weitere 11 km bis zur Mittagspause im Käppelerhof zurückgelegt. Hier waren die meisten Höhenmeter bereits geschafft und nach weiteren 14 km über Gutenstein, Dietfurt und die Teufelsbrücke bei Inzigkofen kam die Gruppe wieder bei ihrem Ausgangspunkt in Sigmaringen an. Eine tolle Leistung aller Teilnehmer! Highlight der Wanderung war sicher das tolle Wetter, das schöne Donautal und die Kuchenüberraschung. Alle sind gespannt auf die nächste Schindertour.

Abenteuer am Augsburger Höhenweg: DAV Pfullendorf meistert viertägige Alpenexpedition

Mittwoch, 17 September 2025. | Berichte

Abenteuer am Augsburger Höhenweg: DAV Pfullendorf meistert viertägige Alpenexpedition

Ende August brachen neun Wanderer des Deutschen Alpenvereins Pfullendorf zu einer anspruchsvollen viertägigen Tour im Stanzertal rund um den Augsburger Höhenweg auf. Die Gruppe absolvierte dabei mehr als 40 Kilometer Wegstrecke, sammelte über 4.400 Höhenmeter und bewältigte steile Grate, felsige Pfade und spektakuläre Gipfelpanoramen. Los ging es mit dem Zustieg von Grins zur Augsburger Hütte. Schon am ersten Tag sammelten die Teilnehmer fast 1.900 Höhenmeter – eine erste Bewährungsprobe. Trotz kühler Temperaturen und vorbeiziehender Wolken erreichte die Gruppe glücklich den Gipfel des Gatschkopfs. Der Abstieg fiel allen Wanderern leicht, freute man sich doch auf den bereits bekannt netten Empfang mit einer Runde Schnaps der auch sonst überaus engagierten Hüttenwirte auf der Augsburger Hütte. Tourenleiter Heiko Rauser zog Bilanz: „Die Nebelschwaden haben die Szenerie geheimnisvoll gemacht, aber nicht unsere Motivation getrübt.“ Am Abend stärkten sich die Wanderer bei regionalen Spezialitäten und tauschten Erlebnisse aus, ehe alle müde, aber zufrieden schlafen gingen. Bei strahlendem Himmel und über den Wolken startete der zweite Tag früh um 6 Uhr. Der Höhenweg führte über schmale Felsbänder und teils luftige Grate, für die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unabdingbar waren. Immer wieder öffneten sich atemberaubende Ausblicke in die Lechtaler Alpen, das Verwall und das weit unten liegende Tal. Nach rund zehn Stunden reiner Gehzeit erreichten die Wanderer erschöpft, aber glücklich die Ansbacher Hütte. „Ein solcher Tag fordert eine hohe Ausdauer und Konzentration, doch das Gipfelglück entschädigt für jede Anstrengung“, waren sich die Teilnehmer einig. Frisch gestärkt und ausgeruht stand am dritten Tag das Besteigen der Feuerspitze oder der Wetterspitze, je nach Wahl, auf dem Programm. Der Aufstieg auf die Wetterspitze erfolgte teilweise über loses Geröll, der eine gute Orientierung und Schwindelfreiheit verlangte. Oben wurden die Wanderer mit einem tollen Rundumblick bis hin zu den Ötztaler Alpen belohnt. Der Ausblick von der Feuerspitze war nicht minder beeindruckend. Am letzten Tag hieß es Abschied nehmen von der Hochgebirgsluft. Über ausgetretene Steige führte der Rückweg mit 1.300 Höhenmetern bergab ins Tal, von dort aus die Gruppe mit dem Bus und anschließend noch einige Höhenmeter die Strecke zum Parkplatz in Grins meisterte. Trotz müder Beine herrschte gute Stimmung auf der Heimfahrt nach Pfullendorf und Vorfreude auf die nächste Bergtour.

DAV-Tour Via Alpina „Bärentrek“ im Berner Oberland

Mittwoch, 17 September 2025. | Berichte

DAV-Tour Via Alpina „Bärentrek“ im Berner Oberland

10.08.2025 – 15.08.2025: Die diesjährige mit Sonne verwöhnte Trekkingroute mit hochsommerlichen Temperaturen führte uns mit dem Zug von Thayngen über Zürich und Luzern nach Meiringen. Gekonnt steuerte der Postbus die sehr engen steilen Kurven zu unserem Ausgangspunkt, der Gletscherschlucht Rosenlaui. Auf einem gut gesicherten Weg wanderten wir vorbei an wuchtigen Wasserfällen, romantischen Grotten und bizarren Felsschliffen. Ständig war die unbändige Energie des Gletscherwassers spürbar. Nach einer Mittagspause wanderten wir vorbei am Schwarzhorn zu unserem Etappenziel, dem Berggasthaus auf der Grossen Scheidegg 1.962 m. Die erste Wanderetappe dieses Tages führte uns auf den First 2.184 m. Die Aussichtsplattform thront zuoberst auf dem First-Gipfel und bietet eine einzigartige Rundum-Aussicht auf die Berner Alpen. Ein kurzer Spaziergang führte von der Bergstation First zum etwas höher gelegenen Metallbau in der Form eines Windrades. Nach dem Einstieg rückte jedes der sieben höhenversetzten „Rotorblätter“ einen besonderen Ausschnitt des Alpenkranzes ins Blickfeld: von den höchsten Gipfeln des Berner Oberlandes über die weltberühmte Eigernordwand bis zu den Ski- und Wanderbergen rund um Grindelwald. Der zweite Teil führte uns vorbei am romantischen Bachsee und danach steil empor zum Berghotel Faulhorn 2.681 m. Beinahe unverändert hat das Berghotel seit dem Bau im Jahr 1830 die Zeit überstanden. Die Zimmer sind liebevoll eingerichtet und im ursprünglichen Zustand belassen. Neben den Biedermeier-Betten aus der Gründerzeit des Hotels, stehen – anstelle von fließendem Wasser – antike Waschschüsseln und -krüge bereit. Das unvergleichliche 360°-Bergpanorama mit dem Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau sowie der Sonnenuntergang waren spektakulär. Nach einem guten Frühstück stiegen wir hinab zur Bussalp. Dass Postauto brachte uns zum Bahnhof Grindelwald. Mit der Zahnradbahn ging´s zum Berghaus Apliglen. Von dort aus wanderten wir auf dem Eiger-Trail zur Bergstation Eigergletscher. Der Eiger-Trail ist einer der bekanntesten Wanderwege der Jungfrau Region. Der spektakulär angelegte Pfad verläuft direkt am Fuß der Eigernordwand. Er bietet eine prächtige Aussicht auf den Talkessel von Grindelwald und erlaubt gleichzeitig hervorragende Einblicke in die berühmte Kletterwand. Nach einer Einkehr brachte uns die Jungfraubahn zur kleinen Scheidegg. Im Nu haben wir unser Etappenziel, das Berggasthaus Grindelwaldblick erreicht. Auf dem Känzele des Berggasthauses konnten wir nochmals den Blick auf unsere zweite Tagestappe sowie auf das Jungfraujoch genießen. Wir fuhren mit der Wengernalpbahn zur Wengernalp. Mit herrlichen Blicken auf das Jungfraujoch und später auf das Bergdorf Mürren stiegen wir auf überwiegend schattigen Wegen hinab zu den Trümmelbachfällen im Lauterbrunnental. Die weltweit steilste und autonom fahrende Bergbahn brachte uns zu unserem Zwischenziel, dem Bergdorf Mürren. Nach einer Mittagsrast in einem Gasthaus erreichten wir nach ca. 3 Stunden unser Tagesziel, die Rotstockhütte. Die Rotstockhütte steht auf 2.039 m am Fuße des Schilthorns auf der Boganggenalp, mit Aussicht auf ein wunderschönes Bergpanorama mit bekannten Gipfeln wie Mönch und Jungfrau, inmitten einer einmaligen Alpenflora. Gut gestärkt brachen wir so früh wie möglich zu unserer Königsetappe in alpines Gelände auf. Die landschaftlich sehr vielseitige Passwanderung führte uns in das hintere Kiental. Im Höhersteigen bleiben Gras und Blumen nach und nach zurück. Der Übergang lässt sich zwar erahnen, doch ist das Steigen auf dem rutschigen Schieferboden sehr beschwerlich. Dankbar waren wir darum für die Sicherungsseile und für die leiterartigen Treppen auf dem sehr steilen Abschnitt zur Passhöhe, der Sefinenfurgge 2.612 m. Danach nahmen wir den Weg über das Trogegg 2.340 m Richtung Gspaltenhornhütte mit unvergesslichen Blicken auf den Gamchigletscher. Beim ersten Schild, das in Richtung Etappenziel zeigte, nahmen wir nach der Mittagsrast den direkten Weg auf der Gletscherendmoräne Richtung Oberi Bundalp. Durch einen letzten Aufstieg über das Oberloch erreichten wir über Alpweiden die Oberi Bundalp und kurze Zeit später unser Etappenziel, die Bundalp 1.840 m. Der Bundalp ist eine Alp mit Käserei angegliedert. Ganz bewusst lassen die Wirtsleute dem Haus seinen Charme, der uns in vergangene Zeiten zurückversetzt. Die Zimmer in einem Gebäude mit Stall versprühten nochmals Hüttenromantik. Nach einem reichlichen Frühstück hieß es Abschied nehmen. Wir wanderten hinunter zu dem historischen Grandhotel Griesalp vom Jahr 1903 auf 1408 m. Auf der steilsten Postautostrecke Europas mit einem Gefälle von 28 Prozent vorbei an der Hexe mit Besen im Hexenkessel fuhren wir mit dem Postauto, das extra für diese Strecke gebaut wurde, nach Reichenbach im Kiental. Die sehr schmale Straße sowie die engen Kurven mit einzigartigen Tiefblicken waren sehr beeindruckend. Mit der SBB gelangten wir über Bern, Zürich nach Thayngen. Wir sind uns alle einig, dass der Bärentrek zu den schönsten Wanderrouten der Schweiz gehört. Ich selbst empfinde es als großes Geschenk, dass wir alle glücklich und gesund diese Herausforderung gemeistert haben. Es ist mir eine sehr große Freude, dass auch Helmut mit seinen 86 Jahren sich gerne uns angeschlossen hat und als „junger Alter“ sehr gekonnt vorausgegangen ist. Er ist jederzeit herzlich willkommen. Allen Mitwanderern sage ich nochmals ein herzliches „Dankeschön“ für den entgegengebrachten Teamgeist. Ihr alle habt so zu der unvergesslich schönen Tour euren wertvollen Beitrag geleistet.

[12 3 4 5  >>  
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.